Wie ich zu meiner Familie kam, das wisst ihr ja jetzt bereits. Ich war damals noch recht schüchtern, deshalb hat mich die Tochter der Familie erst einmal "gezähmt". Ja, ihr habt richtig gelesen. Wie sie das gemacht hat? Ganz einfach - sie hat für mich in ihrem Zimmer ein Zelt gebaut mit gaaaannzzzzz vielen Kissen. Dann hat sie sich zu mir gesetzt und mir - jetzt passt ganz genau auf - stundenlang - stundenlang Katzenmärchen vorgelesen. Da wärt ihr auch ganz zahm geworden ...
Ja, das bin ich - jugendlicher Kater. Und Held eines ganzen Buches ... na ja, nicht ganz, andere Katzen spielen da auch schon eine Rolle.
Wer hat denn auch ahnen können, dass diese Familie ganz viel mit Büchern zu tun hat. Egal, mein Schaden wars jedenfalls nicht, hab es bei denen eigentlich ganz gut getroffen. Bin sogar (fast) Held eines ganzen Buches geworden - die anderen Katzen da drin ignorieren wir mal. Aber von dem Buch "Meine Katze ... und ich" - ich bin das auf dem Titelbild - will ich hier eigentlich gar nicht erzählen.
Nun bin ich ja auch schon viele Jahre bei den Meiers. Hab meinen eigenen Garten und einen eigenen Türöffner - das ist mein Menschenpapa, mein persönlicher Diener. Will ich nachts mal raus, miaue ich ein bisschen ... und die Tür geht auf. Begehre ich dann eine halbe Stunde später wieder Einlass, muss ich wieder nur ein paarmal miauen und die Tür geht auf. Manchmal mache ich das drei- bis viermal die Nacht ... ist aber auch zu schön, wie mein persönlicher Diener mir gehorcht. Im Halbschlaf ... haha.
Meine Menschenmama ist auf diesem Ohr eher taub. Wenn mein Diener mal nicht zu Hause ist, was Gott sei Dank nicht allzu oft vorkommt, dann muss ich ganz schön brüllen, bis mich seine Frau mal rein oder raus lässt. Vielleicht schnarcht die aber auch so laut, dass sie mich gar nicht hört. Das vermute ich mal.
So, jetzt wisst ihr schon mal ganz viel von mir.
Euer Sammy
(der immer noch lieber ein roter Tiger wäre.)






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